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Neustädter Projekte überzeugten Fachbesucher

Zukunft Innenstadt

Das Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“ wurde im Mai 2021 von der Landesregierung ins Leben gerufen, um hessischen Kommunen bei der Bewältigung struktureller Krisen der Innenstädte zu unterstützen.

Ziel des Programms war es u.a., Stadtzentren durch Experimente, Pop-up-Stores und Zwischennutzungen zu lebendigen, multifunktionalen Begegnungsorten umzugestalten.

Seit Anbeginn nimmt die Stadt Neustadt (Hessen) regelmäßig Fördermittel für kleine und auch größere Projekte in Anspruch.

Zwischenzeitlich wurden u.a. das Coworking-Space im Historischen Rathaus und der NeuSTADTLADEN in einem vorherigen Leerstand in der Marktstraße erfolgreich umgesetzt.

Kürzlich war eine Delegation aus Mitarbeitenden des Hessischen Wirtschaftsministeriums und des Hessischen Einzelhandelsverbandes in Neustadt, um sich über bereits realisierte und noch bevorstehende Vorhaben der Kommune zu informieren.

Gemeinsam mit den Verwaltungsmitarbeiterinnen Katharina Wacker und Nina Steinmann führte Bürgermeister Thomas Groll die Gruppe von Fachbesuchern durch die Innenstadt und gab nähere Erläuterungen zur Situation der Neustädter Innenstadt ab.

Eine Station war das Coworking-Space im Obergeschoss des Historischen Rathauses. Die Besucherinnen und Besucher zeigten sich von der Möblierung und den technischen Möglichkeiten angetan, bedauerten aber ebenso wie der Bürgermeister, dass die Nutzung bisher noch nicht den Erwartungen entspricht. Hier soll nun mit weiteren Fördermitteln des Landes die Werbung intensiviert werden, um die Wahrnehmbarkeit der Einrichtung zu verbessern.

Zudem wurde der NeuSTADTLADEN aufgesucht. Das hier in den letzten Jahren entwickelte Konzept überzeugte die Experten aus Ministerium und Verband. Sie begrüßten die gewählte Kombination aus Information und dem Verkauf von Produkten mit regionalem und Exponaten von Hobbykünstlern sowie von Eintrittskarten im Vorverkauf.

Christiane Krapp und Ulrike Bernstein hießen die Gruppe im Kunstcafé im „Haus der Vereine“ willkommen. Sie dankten der Stadt Neustadt (Hessen) für die bisher immer wieder gewährte Unterstützung. Die Idee der beiden Damen zur Schaffung des Cafés und die anschließende Umsetzung durch den Kunstverein Neustadt überzeugte. Im Bereich des „Bürgergardeplatzes“ werden im Übrigen gerade mit Mitteln des Programms „Zukunft Innenstadt“ die Holzbänke entlang der Mauer ausgetauscht.

In der kommenden Zeit ist noch die Anschaffung bedruckter Planen mit historischen Bauwerken der Kommune und ein „Veranstaltungswagen“ mit Licht und Tontechnik vorgesehen. Das gegenwärtige Programm läuft bis 2028, bis dahin können Mittel abgerufen werden.

Die Gäste aus Wiesbaden wünschten der Kommune weiterhin viel Erfolg bei der gewählten „Politik der kleinen, aber durchaus erfolgreichen Schritte“.