Wärmepumpen: Klimafreundlich heizen wird beliebter | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Wärmepumpen: Klimafreundlich heizen wird beliebter

Die Wärmepumpe entwickelt sich in Deutschland zunehmend zu einer wichtigen Säule der klimafreundlichen Wärmeversorgung. 2025 wurden rund 299.000 Heizungswärmepumpen verkauft – 55 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit entfiel erstmals knapp die Hälfte aller verkauften Wärmeerzeuger auf die klimafreundliche Technologie.

Der Grund liegt auf der Hand: Wärmepumpen nutzen die natürliche Wärme aus Luft, Erde oder Wasser und benötigen dafür vergleichsweise wenig Strom. Im Gegensatz zu Öl- und Gasheizungen kommen sie ohne fossile Brennstoffe aus und können den CO₂-Ausstoß beim Heizen deutlich verringern. Gleichzeitig machen sie unabhängiger von fossilen Brennstoffen und deren Preisschwankungen. Moderne Geräte arbeiten besonders effizient und können im Sommer teilweise auch zur Kühlung eingesetzt werden. In Kombination mit einer Photovoltaikanlage lässt sich der benötigte Strom zudem teilweise selbst erzeugen.

Wer über den Einbau einer Wärmepumpe nachdenkt, sollte zunächst die kommunale Wärmeplanung prüfen. Sie zeigt, ob das eigene Gebäude in einem Wärmenetzeignungsgebiet oder in einem Gebiet für die Einzelversorgung liegt. Gerade in Einzelversorgungsgebieten wird die Wärmepumpe künftig eine wichtige Rolle bei der klimafreundlichen Wärmeversorgung spielen und für viele Gebäude eine attraktive Heizoption sein. Finanzielle Zuschüsse sind auch durch eine KfW-Förderung (Zuschuss Nr. 458) möglich.