Städtebauförderung | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Programm "Wachstum und nachhaltige Erneuerung"

Städtebauförderung

Aktuell wird vom Büro bjp (Bläser Jansen Partner GbR) aus Dortmund das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) für das Städtebauförderungsprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ erstellt.

Unter dem Motto „Neustadt live“ fand kürzlich nicht nur ein Ortsrundgang, sondern auch ein Workshop im Kultur- und Bürgerzentrum statt.

Dabei wurden die Themenblöcke Mobilität und Verkehr, Stadtbild und Städtebau, Nutzungen und Funktionen sowie Grün- und Freiraum näher behandelt.

Leider war auch hier die Beteiligung recht schwach, dennoch saßen die wenigen Anwesenden fast zwei Stunden zusammen und diskutierte eifrig nacheinander an den vier verschiedenen Thementischen.

Beim Thema Mobilität und Verkehr lauteten die Kernfragen: „Welche Mobilitätsangebote fehlen in Neustadt?“ und „Wie wollen wir uns in Zukunft fortbewegen?“ Dabei ging es dann u.a. um den Bürgerbus, Car-Sharing, Fahrradwege, Geschwindigkeitsbeschränkungen oder auch die Frage wie man Verkehrsräume mit „Grün“ kombinieren könne.

Bei Stadtbild und Städtebau wurden vom Büro folgende Kernaussagen formuliert:

„Für mich sollte …. schöner gestaltet werden.“ und „Wie empfinden sie ihr Wohnumfeld?“

Hier ging es beispielsweise um den Festplatz, die Marktstraße als „Erlebnisraum“, die Bahnhofstraße oder den Bahnhof, aber auch die Leipziger Straße und die Förderung alternativer Wohnformen wurde angesprochen.

Beim Bereich Nutzungen und Funktionen wurden ebenfalls zahlreiche Stichworte für die Erstellung des ISEKs genannt. Hier lauteten die Fragen: „Welche Nutzung brauchen wir in Neustadt?“ und „wie wollen wir in Zukunft wohnen?“ Der Themenkreis erstreckte sich von der künftigen Nutzung der Sparkasse in der Marktstraße nach Bezug des Neubaus über die Frage wie nach 2031 das derzeitige Feuerwehrhaus genutzt werden könnte, da auch hier ein Neubau ansteht, das „Will-Areal“ oder die Idee eines Ärztehauses im Neustädter Bahnhof. Weiterhin wurden Themen wie die Lebensmittelversorgung oder das Fehlen einer Drogerie angesprochen.

Abschließend wurde noch das Thema Grün- und Freiraum besprochen. Hier lauteten die Fragen: „Wie viel Grün brauchen wir in der Stadt?“ und „Welche Angebote brauchen insbesondere Kinder und Jugendliche?“ Es wurden die Entsieglungsmaßnahmen im Rahmen des Förderprogramms „Grüner Kilometer“ (Parkplatz Kultur- und Bürgerzentrum, Schulhof Waldschule und Parkplatz Friedhof) besprochen. Weiterhin ging es um die Frage von Regenwassernutzung oder die Begrünung von Straßenzügen. Auch die vorgesehenen Baum- und Strauchpflanzungen auf dem Friedhof wurden angesprochen.

„Waren wir auch wenige, so wurde doch intensiv und zielgerichtet diskutiert. Zunächst geht es darum Ideen zu finden. Diese müssen dann auf die Realisierbarkeit und die anfallenden Kosten bzw. Fördermöglichkeiten geprüft werden“, so Bürgermeister Thomas Groll.