Am 10.4.2026 wurde der Ortsgerichtsschöffe Eckhard Sommer nach über drei Jahrzehnten mit großem Dank für sein ehrenamtliches Engagement verbunden mit den besten Wünschen für seine Zukunft aus seinem Amt entlassen.
Eckhard Sommer, der neben dem Amt des Ortsgerichtsschöffen noch in weiteren Ehrenämtern tätig ist, hat sich nahezu 31 Jahre als Ortsgerichtsschöffe von Neustadt für die Gemeinschaft eingebracht. Dies spricht für die Anerkennung und den Respekt, den Eckhard Sommer in der Gemeinde genießt, was auch zu einer hervorragenden Kontinuität im Ortsgericht geführt hat. Um die Amtszeit in das Verhältnis zu setzen: Während seiner Amtszeit haben sechs Direktoren/Direktorinnen das Amtsgericht geleitet. In diesem Sinne ist die Tätigkeit von Herrn Sommer in besonderem Maße dankenswert.
Der Erste Stadtrat von Neustadt Wolfram Ellenberg, der an dem Termin im Amtsgericht teilgenommen hat, schloss sich den Dankesworten an. Insbesondere betonte er das vielfältige Wirken von Eckhard Sommer in verschiedenen Ehrenämtern. Er brachte dabei die Wichtigkeit des Ehrenamtes für die Gesellschaft und das soziale Miteinander zum Ausdruck.
Ortsgerichte sind eine „hessische Spezialität“. Jedes Ortsgericht hat mindestens fünf Mitglieder: die Ortsgerichtsvorsteherin oder den Ortsgerichtsvorsteher und vier Ortsgerichtsschöffinnen oder Ortsgerichtsschöffen. Sie leisten ehrenamtlich sowohl Hilfestellungen für Bürgerinnen und Bürger als auch für Behörden und Gerichte. Dies können Grundstücksschätzungen, Unterschriftsbeglaubigungen, Nachlasssicherung oder Sterbefallanzeigen sein.
Unmittelbar anschließend wurde Ulrike Elli Naumann als Ortsgerichtsschöffin vereidigt. Dabei wurde ausgeführt, dass man bereits auf die Ernennung für dieses Ehrenamt stolz sein kann, denn eine Wahl setzt den bereits gewonnen Respekt und die Anerkennung in der Gemeinde voraus. Es ist erfreulich, dass sich auch zunehmend Frauen in diesem Bereich des Ehrenamtes engagieren.